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DISTRIKTKONFERENZ in Singen am 4. und 5. Juni 2010
Personalia: Niko Endres, RC Wangen-Isny-Leutkirch
Das neue RYLA-Programm
Neues von Helmut Tanner
Bericht GSE 2009/10
Club Termine

01.05.2010 - ab 10:00 h
1. Mai Fest
RC Friedrichshafen-Tettnang

20.05.2010 - 13:00
Präsenztisch
RC Karlsruhe-Baden

04.06.2010 - ab 15 Uhr bis ca. 22 Uhr
Distrikt-Konferenz "Tag der rotarischen Jugend"
RC Singen (Hohentwiel)

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Termine Aktuell

04.06.2010 - ab 15 Uhr
Distriktkonferenz "Tag der Jugend"

05.06.2010 - ab 9 Uhr
"Distriktkonferenz 2010"

20.06.2010 - 23.06.2010
RI Convention 2010

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Neues aus den Clubs
Digitalisierung der Burg Rötteln für Schulen und Tourismus

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Uwe Gimpel, Burgvogt und Vorsitzender Röttelnbund e.V. Haagen, Jan M. Olaf, Vorstand und Projektkoordinator Rotary Club Lörrach, Kai Hendrik Schlusche, Präsident Rotary Club Lörrach Die Ruine der Burg Lörrach ist als eines der Wahrzeichen Lörrachs mit jährlich etwa 50.000 Besuchern die meist besichtigte Touristenattraktion Lörrachs und weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Mit einem interaktiven Multi-Media Modell wurde nun die Burganlage vom frühen Mittelalter um 1200 bis in die Gegenwart hinein erlebbar gemacht.
Über zwei Jahre hat die auf historische 3-D-Animationen spezialisierte Firma ReUnion aus Emden in enger Abstimmung mit dem Röttelnbund e.V. Haagen und dem Museum am Burghof zusammengearbeitet. Finanziell unterstützt wurde das Vorhaben vom Rotary Club Lörrach, der dafür eine fünfstellige Summe aufgebracht und sich auch bei technischen und redaktionellen Belangen eingebracht hat.

„Die mächtige Burganlage mit ihren beiden von weither sichtbaren Türmen ist für uns das Wahrzeichen der Region und wird als solches mit hohem zeitlichen Engagement durch den Röttelnbund instandgehalten und gepflegt. Wir waren deshalb sofort begeistert von der Idee, mit Hilfe der neuen Kommunikationstechniken dieses rund 1000 Jahre alte Baudenkmal vor allem jungen Menschen neu zu präsentieren“ umschreibt Kai Hendrik Schlusche als aktueller Präsident des Rotary Clubs das Motiv für die Finanzierung des Projektes. In einer immer schnelllebigeren, globalisierten Welt sei die Burg so etwas wie ein „regionaler Zeitanker“, der zum Innehalten einlädt.

So sind als Zielgruppe nicht nur Touristen vorgesehen, die sich an den beiden Standorten der Multimedia-Anlagen sowohl im Museum am Burghof in der Stadtmitte Lörrachs, als auch oben auf der Burg selber über die Geschichte interaktiv informieren können. Wichtig seien vor allem auch die Schüler im Landkreis, die bereits im Heimatkundeunterricht der Grundschule und später noch einmal in der Mittelstufe die Epoche des Burgenbaus behandeln.



„Mit dieser neuen Präsentationstechnik kann man nun hervorragend vergleichen, wie die Burg im frühen Mittelalter um das Jahr 1200 und dann später zu ihrer Hochzeit um 1500 aussah, als Rötteln das Verwaltungszentrum des Markgräflerlandes war“, freut sich auch Uwe Gimpel als Burgvogt und Vorsitzender des Röttelnbundes über den erfolgreichen Projektabschluss, der bei jährlich rund 150 Burgführungen die 3D-Filme als festen Informationsbestandteil mit aufnehmen will.

Die anschließende Inbetriebnahme der Burgenpräsentation durch Jan M. Olaf, bei Rotary für die Projektkoordination zuständig, zeigt das ganze Einsatzspektrum moderner Datenverarbeitung auf. Neben Echtbildaufnahmen aus Hubschrauberperspektive und 360° Kameraschwenk vom Bergfried begeistern vor allem die Computeranimationen, wenn man virtuell um die gesamte Burg fliegen kann, und das sowohl im 12. als auch im 15. Jahrhundert oder wenn sich auf dem Bildschirm die Tür zum Rittersaal öffnet und man auf Augenhöhe durch die mittelalterlichen Räume streifen kann.

„In Hinblick auf die Technikbegeisterung der Kids haben wir versucht, den Nutzern  eine möglichst attraktive Handhabung der beiden Computer-Counter jeweils mit Touchscreen bereitzustellen, ohne im Detail auf historiengetreue Abbildung des Inhaltes zu verzichten. Geschichtsunterricht soll doch Spaß machen“, erläutert Olaf die technische Realisierung des Projektes. „Man kann nun  den Museumsbesuchern bildhaft den Fundort und auch die Funktion vieler Einzelstücke zeigen, die oben auf der Burg über viele Jahre hinweg entdeckt und katalogisiert wurden“, ergänzt Olaf in Hinblick auf Besucher mit eher kulturgeschichtlichem Interesse an der Burganlage.

Der nächste Besucheransturm auf die Burg ist aber erst im Frühjahr zu erwarten. Aus wetterabhängigen Sicherheitsgründen ist die Oberburg üblicherweise von November bis voraussichtlich Ende März nur eingeschränkt zugänglich (Samstag und Sonntag von 11 bis 16 Uhr). Bis dahin kann man auch bei Schneesturm und Eisregen zumindest virtuell das Burgtor passieren, nachdem sich Zugbrücke und das Fallgitter geöffnet haben und den Blick auf den inneren Burghof in seiner Blütezeit freigibt...
 
Lörrach, den 20.11.09
 
Kontakt:
Dr. Kai Hendrik Schlusche

Hinweis: Haben auch Sie aktuelle Neuigkeiten aus Ihrem Club, die einen Eintrag auf der Distriktwebseite verdient hätten? Mailen Sie mir eine Pressemitteilung und ein passendes zur Veröffentlichung freigegebenes Bild und ich kümmere mich um den Rest. Herzliche Grüße, Ihr Jan Mittelstaedt, DICO 1930
Samstag, 21. November 2009/web99
Letzte Änderung: 21.11.09/web99
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